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Vitamine
Die Bezeichnung Vitamine, zusammengesetzt aus den dem lateinischen Vita für Leben und Amine was Stickstoffverbindung bezeichnet, stammt aus einer Zeit in der man in den Analysen einiger Vertretern dieser Klasse Stickstoff gefunden hatte. Später stellt man jedoch fest, dass die meisten Vitamine in andere Stoffklassen gehören.
Letztlich bleibt mit Vita, dass Vitamine lebensnotwendige Subtanzen sind, welche unser Körper nicht in der Lage ist selber herzustellen. OK. außer Vitamin D, das in der Haut gebildet wird. Da es sich bei den Vitaminen um recht komplizierte organische Moleküle handelt, kommen sie als Reinstoff in der Natur nicht vor. Vitamine müssen erst von Pflanzen, Bakterien oder Tieren gebildet werden. Deshalb ist der Mensch, bis auf wenige Ausnahmen, auf die Aufnahme über die Nahrung angewiesen. Vitamine sind wichtige Bestandteile des menschlichen Stoffwechsels und können bei einem Mangel komplette Teile des Stoffwechsels lahm legen. Ihre Aufgabe besteht in einer Regulierung der Verwertung von Kohlenhydraten, Eiweißen und Mineralstoffen, sie sorgen für deren Ab- beziehungsweise Umbau und dienen somit auch der Energiegewinnung. Vitamine stärken das Immunsystem und sind unverzichtbar beim Aufbau von Zellen, Blutkörperchen, Knochen und Zähnen.
Sie sind essentielle Wirkstoffe, das heißt, dass sie zur Aufrechterhaltung von Gesundheit und Leistungsfähigkeit des menschlichen Organismus lebensnotwendig sind. Einige Vitamine werden dem Körper als Vorstufe, die so genannten Provitamine, zugeführt, die erst im Körper in die entsprechende Wirkform umgewandelt werden.
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Aktualisiert ( Mittwoch, den 26. August 2009 um 20:20 Uhr )












