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Das Dumpingsyndrom
Das sogenannte Dumpingsyndrom kann nach Entfernung- oder Teilentfernung (z.B. beim Magenbypass) des Magens auftreten. Die Ursache des Auftretens dieses Phänomens ist ein sturzartiger Übertritt des Speisebreies in den oberen Teil des Dünndarms.
Man unterscheidet dabei das Frühdumping (postalimentäres Frühsyndrom) und das Spätdumping (postalimentäres Spätsyndrom).
Durch die schnelle Füllung des Dünndarms nach dem Essen kommt es zu einer Dehnung der Darmwand und einem Übertritt von Flüssigkeit aus der Blutbahn in das Darmlumen (innerste Schicht im Darm wichtig für die Absorption) bei hyperosmolarem Speisebrei (stark zuckerhaltige flüssige Nahrung). Daraus resultiert das Frühdumping. Es tritt ca. 15 bis 30 Minuten nach dem Essen auf und macht sich durch Schmerzen im Oberbauch, Völlegefühl, Durchfall, Blutdruckabfall und Schweißausbruch bemerkbar.
Das Spätdumping wiederum tritt ca. 90 bis 120 Minuten nach der Mahlzeit auf. Es handelt sich um eine Hypoglykämie (Unterzuckerung), durch den beschleunigten Übertritt von schnell resorbierbaren Kohlehydraten im Darm kommt es zu hohen Blutzuckerkonzentrationen, die einen vermehrten Insulinausstoß zur Folge haben. Die hohe Insulinkonzentration führt nach etwa zwei Stunden zu einer Hypoglykämie mit Symptomen wie Unruhe, Zittern, Übelkeit, Schwäche, Schweißausbruch und Hungergefühl.
Also sollte man hochkallorische Speisen mit Einfachzucker besonders hochkallorische Getränke wie Limonaden, Cola, gezuckerte Säfte oder gar Malzbier meiden.
Durch trinken bei oder nach dem Essen, spült man den Speisebrei noch schneller in den Dünndarm, deshalb sollte man erst 30 Minuten nach dem Essen wieder trinken.
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Aktualisiert ( Montag, den 27. Juli 2009 um 16:12 Uhr )












